Pressemitteilung 17.04.2021: Nominierung Daniel Fuhrhop als OB-Kandidat durch BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

Für die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg haben die Mitglieder von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN den Parteilosen Daniel Fuhrhop als Kandidaten nominiert. Am Samstag erhielt er (als einziger Bewerber) in einer Urnenwahl 51 von 52 Stimmen. Vorausgegangen war eine Online-Veranstaltung am Freitag mit Grußworten von Claudia Kemfert, Wissenschaftlerin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Oldenburgerin, und von Sibylle Keupen, die als Parteilose für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im vorigen Herbst in Aachen antrat und in der Stichwahl mit 67% der Stimmen zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde.

Daniel Fuhrhop arbeitet als Wirtschaftswissenschaftler an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fachgebiet Ökologische Ökonomie, doch er wurde für die kommenden sechs Monate ohne Bezüge beurlaubt.

Stellvertretend für den Vorstand des Stadtverbandes Oldenburg von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sagt Katharina Garves: „Mit Daniel Fuhrhop haben wir einen ausgewiesenen Experten für nachhaltige Stadtentwicklung als Kandidaten gewinnen können. Er bringt seine Kompetenz für eine klimagerechte Zukunft mit und ist daher ein hervorragender grüner Kandidat. Mit Daniel Fuhrhop machen wir ein Angebot über unsere Partei hinaus: durch seinen ökonomischen Hintergrund als langjähriger Unternehmer und durch seine soziale Einstellung ist er der richtige für das Amt des Oberbürgermeisters in Oldenburg.“

In seiner Nominierungsrede betonte Fuhrhop die außergewöhnliche Herausforderung durch zwei Krisen, denen wir uns stellen müssen, der Coronakrise und der Klimakrise. Wir können ihnen jedoch mit doppelter Zuversicht begegnen, sagt Daniel Fuhrhop: „Auch wenn uns dieser Gedanke momentan schwer fällt, so können wir dank der Impfstoffe hoffen, am Jahresende die Pandemie weitgehend überwunden zu haben. Wir sollten dann zurückblicken und über den Schmerz, die Sorgen und Schwierigkeiten sprechen, die hinter uns liegen. Zugleich aber sollten wir das Gute bewahren, das wir erlebten: So haben sich viele Menschen während der Coronakrise geholfen und diese Solidarität gibt Mut für die Zukunft. Diesen Gemeinschaftssinn können wir mitnehmen, wenn wir vorausschauen auf die Klimakrise und darauf, wie wir in der Auseinandersetzung mit ihr eine lebenswerte Stadt gestalten. Auch hier können wir zuversichtlich sein, denn viele Lösungen liegen schon bereit. Sie führen zu einer nachhaltigen und zugleich lebenswerten Stadt; diese doppelte Botschaft transportiert das Leitmotiv meiner Kampagne: Entspannt nachhaltig.“

Die beiden Ziele zeigen sich, so Daniel Fuhrhop, in den drei Kernthemen seiner Kandidatur:

  • Wenn die Stadt durch neue soziale Angebote Eigentümer*innen hilft, Räume zu vermieten oder unterzuvermieten, lässt das Menschen zusammenrücken und schafft Wohnraum für alle, macht die Stadt also lebenswerter. Dies geschieht klimafreundlich in Altbauten.
  • Wenn wir in Oldenburg breite und komfortable Radwege bauen, gehört das zu nachhaltigem Verkehr; vor allem aber kann man dadurch entspannt und sicher radfahren.
  • Der Wallring soll in dieser Form nachhaltig umgebaut werden, und als Innovationsring sollen dort Schaufenster der Nachhaltigkeit entstehen. Er wird als Flaniermeile dazu einladen, zusammenzukommen und sich zu begegnen.

Nicht zuletzt würde ein neuer Stadtwald, den Fuhrhop als Bonus vorschlägt, das Klima schützen, aber natürlich auch die Lebensqualität erhöhen.

Um auf diese Weise ein entspannt nachhaltiges Oldenburg zu gestalten, bedarf es einer großen Anspannung, sagt Daniel Fuhrhop: „Das Ziel einer klimaneutralen Stadt 2035, dem sich auch andere Parteien verpflichtet haben, bedarf eines entschlossenen Wandels, der jahrelang versäumt wurde. Mit Gemeinschaftssinn und Zuversicht werden wir diesen Wandel meistern und ihn am 12. September einleiten.“

www.daniel-fuhrhop.de
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Instagram www.instagram.com/daniel.fuhrhop
Koordination Wahlkampagne
E-Mail: entspannt-nachhaltig (ätt) daniel-fuhrhop.de

Telefon: 0157 5160 7624, Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Pressemitteilung als pdf zum Download: PM 02 Fuhrhop OB Oldenburg Nominierung 170421

Pressemitteilung 15.03.2021: OB-Kandidatur Daniel Fuhrhop

Anlässlich der Präsentation des Wirtschaftswissenschaftlers Daniel Fuhrhop als Kandidat für den Posten des Oberbürgermeisters durch die Findungskommission von Bündnis 90/ Die Grünen Oldenburg

 

Als parteiloser Kandidat trete ich für die Grünen an, um Oberbürgermeister von Oldenburg zu werden. Mein Leitmotiv: Entspannt nachhaltig. Vor der Entspannung kommt die Anspannung eines Wandels, nach dem die Klimakrise verlangt. Beste Beispiele eines solchen Stadtwandels kenne ich durch meine Arbeit als selbständiger Architekturverleger, als Autor und als Wirtschaftswissenschaftler. Dieses Wissen biete ich an, um in Oldenburg beste Beispiele zu schaffen.

Manche kritisieren mein erstes Sachbuch „Verbietet das Bauen!“ für dessen radikal übertriebenen Titel. Doch genauso radikal übertrieben ist die Parole „Bauen Bauen Bauen“, die manche Politiker wiederholen: Man sollte Flächenverbrauch vermeiden und nicht um jeden Preis verdichten; zudem verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden vierzig Prozent der Treibhausgase. Darum muss man gut überlegen, ob und was man baut.

Drei Kernthemen will ich als Oberbürgermeister angehen:

  • Entspannt nachhaltig wohnen: eine „Häuserberatung“ kombiniert Energieberatung mit einer „Wohnwünsche-Beratung“. Diese hilft Menschen bei Bedarf, ihre Häuser umzubauen, Untermieter zu finden oder sozial zu vermieten.

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Zehn-Punkte-Plan flächensparendes Wohnen: Ergänzung der Studie des Wuppertal Instituts für „Fridays for Future“ zum 1,5-Grad-Ziel

11.11.2020 Positionspapier von acht Wissenschaftlerinnen aus sechs Institutionen (Liste der Unterzeichnerinnen und Einrichtungen unten)

Mehr Energieeffizienz bei Gebäuden ist zwar wesentlich, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, das zeigt die aktuelle Studie des Wuppertal Instituts für Fridays for Future. Wir müssen also mehr Altbauten sanieren und brauchen sparsamere Neubauten. Doch Energieeffizienz reicht nicht aus, worauf auch die Studie bereits deutlich hinweist und hierfür explizit auf Maßnahmen für flächensparendes Wohnen verweist. Bauen belastet das Klima von der Herstellung der Baustoffe bis zum Heizen der entstandenen Neubauten, dazu kommt der Flächenverbrauch. Darum müssen wir weniger neu bauen und stattdessen Altbauten besser nutzen. Wir brauchen Instrumente für flächen¬sparendes Wohnen, und diese liefern jetzt Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Institutionen. Sie präsentieren Maßnahmen, die den Trend steigender Wohnfläche pro Person stoppen könnten. „Es gibt bereits zahlreiche gute Beispiele für flächensparendes Wohnen in Kommunen und Wohnungsgesellschaften“, sagt Initiator Daniel Fuhrhop. Soziale Projekte des Zusammenwohnens und der Wohnraumvermittlung führen häufig – quasi als Nebeneffekt – auch zu einer besseren Nutzung vorhandener Wohnflächen. Daran lässt sich strategisch anknüpfen. Die Forschung zur Flächensuffizienz liefert vielversprechende Instrumente, die jetzt großflächig erprobt werden sollten.

Zehn-Punkte-Plan für flächensparendes Wohnen:
1. Kommunale Aktionsstellen zur effizienten Wohnraumnutzung mit Beratung für Eigentümerinnen, um vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen. Diese Stellen arbeiten ähnlich wie bestehende Energie- und Klimaschutzagenturen und können diese ergänzen oder mit ihnen zusammenarbeiten.
2. Bauliche Teilung von Ein- und Zweifamilienhäusern Weiterlesen