Publikationen

Buchcover Verbietet das Bauen
Im August 2015 erschien das Buch „Verbietet das Bauen!“ – alles dazu auf dieser Seite.
Im August 2016 folgt das Buch „Willkommensstadt“, mehr dazu hier zu lesen.
Hier dagegen geht es im Folgenden um meine langjährige Arbeit als Architekturverleger.

Stadtwandel Verlag
Von seiner Gründung 1998 bis zum Verkauf zum 1. Januar 2013 leitete ich den Stadtwandel Verlag und gab über 200 Publikationen heraus mit einer Gesamtauflage von mehreren Millionen. Hier die Titelbilder der ersten 100 Bände der Reihe Die Neuen Architekturführer:
Titelbilder 100 Neue Architekturführer

Sammelbände zu Ensembles wie der Berliner Museumsinsel oder Zollverein Essen:
Sammelbände der Neuen Architekturführer

Bildhefte zeigen Orte vorher und nachher, zum Beispiel die Berliner Mauer:
Bildhefte des Stadtwandel Verlags

Die Bände der Neuen Architekturführer erscheinen wie alle Reihen meines ehemaligen Verlags im Postkartenformat, nach dem Motto: Kompetent und kompakt. Es handelt sich vor allem um Monographien, also je ein Heft zu einem Ort oder einem Gebäude, darunter Neubauten wie das Jüdische Museum Berlin, die Pinakothek der Moderne München und das Mercedes-Benz Museum Stuttgart, aber auch historische Häuser wie das Chilehaus Hamburg und die Welterbe-Siedlungen der Berliner Moderne (zum Beispiel Siemensstadt und Hufeisensiedlung).

Der Verlagssitz lag in der Berliner Solmsstraße 22 .

2013 verkaufte ich den Stadtwandel Verlag an den Verlag Schnell und Steiner Regensburg. Er wird dort als Imprint unter gleichem Namen mit gleichem Konzept fortgeführt. Bei Interesse vermittle ich gern den Kontakt.

Publikationen des Stadtwandel Verlags

 

Die Reihe Gedenkorte widmet sich der Zeit des Nationalsozialismus und Gedenkstätten wie denen in Sachsenhausen, Ravensbrück, Bergen-Belsen und Esterwegen. Band 8 dieser Reihe zeigt „Orte der NS-Diktatur“ in Berlin im Überblick, wozu begleitend ein Stadtplan erschien.
Gedenkorte Titelbilder

Die Reihe läuft weiter – so vermittelte ich meinem ehemaligen Verlag zwei Gedenkorte-Bände 2014/15, wobei im Heft zum „Denkort Bunker Valentin Bremen“ auch Fotos von mir stammen.

Gedenkorte Hefte 11 und 12

Zur Stadt im Wandel startete 2010 die dritte Publikationsreihe des Stadtwandel Verlags. Die damit verbundene Suche nach gelungenen Projekten für den „Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels“ ging auch auf meine geänderte Haltung zum Neubau zurück. Mehr Informationen zu den Bänden, zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe und der Begleitausstellung bei der Seite zu Veranstaltungen (dort nach unten scrollen).
Stadt im Wandel - Titelbilder

Auch nach dem Verkauf vermittle ich Publikationen an meinen ehemaligen Verlag, so erschienen seit 2014 bald ein Dutzend Bände zum Märkischen Viertel Berlin, dem größten Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau. Ein postkartenkleiner Band mit 68 Seiten widmete sich dem Französischen Viertel Tübingen als Umwandlung eines einstigen Kasernengeländes:

Hefte Märkisches und Französisches Viertel

Nach über 200 Publikationen als Verleger und fast fünf Jahre nach dem Verkauf habe ich 2017 zum ersten Mal als Autor einen Band für den Stadtwandel Verlag geschrieben – zu den Wohnwegen in der Neuelandstraße Bremerhaven.

 

Von 2000 bis 2004 publizierte mein Verlag das Magazin Der Entwurf mit Informationen für Architekturstudenten, das an allen über 70 deutschen Hochschulstandorten für Architektur verbreitet wurde. Den Titel verkaufte ich 2005 an Bertelsmann Baufachzeitschriften (Bauverlag BV) als Supplement für das Magazin DBZ.
Titelbilder "Der Entwurf"

Bereits seit 1991 publizierte ich die ZEICHENHILFE, ein Heft mit Tipps für Architektur-Erstsemester. Ab 1998 erschien es bis 2004 im Stadtwandel Verlag und wurde gemeinsam mit dem „Entwurf“ von mir 2005 verkauft und ebenfalls von Bertelsmann Baufachzeitschriften (Bauverlag BV) für das Magazin DBZ fortgeführt.

Zeichenhilfe Innenseiten

Oben Innenseiten der „Zeichenhilfe“ mit Tipps für klassische Architektur- und Bauzeichnungen; im Heft folgen dann Hinweise für CAD-Zeichnungen. Unten Titelbilder verschiedener Jahre.
Titelbilder Zeichenhilfe

 

In den 1990ern Herausgabe oder Mitarbeit bei folgenden Magazinen: Skyline (Tagesspiegel-Verlag), moritz und The Challenger.

 

1992-94 gab ich die Architekturzeitschrift a3000 heraus.
a3000 Titelbilder

2 Gedanken zu „Publikationen

  1. Stefan Herrmann

    Sehr geehrter Herr Fuhrhop,

    seit einiger Zeit setzt sich unsere Bürgerinitiative für den Erhalt einer Jugendstilstadthalle ein, die einem Einkaufscenter weichen soll. Im Laufe des Widerstandes haben wir eine Bürgerzeitung gegründet, in der ich auch die lokale Bauwut hier in Offenburg gegeißelt habe und aufgrund der Zensusdaten nachgewiesen habe, dass die derzeit 1000 entstehenden Wohneinheiten nicht benötigt werden. Dies führt nur zu Abriß historischer Bausubstanz. Duisburg ist hier ein unrühmliches Vorbild.
    Ich war aufgrund dieser unserer Geschichte sehr angetan von Ihrem Artikel: Verbietet das Bauen.
    Leider ist das, was nachkommt an Bausubstanz sowohl von sehr schlechter baulicher als auch gestalterischer Qualität auch wenn sich die Bauindustrie durch das Verleihen von Preisen selbst beweihräuchert.
    Ich möchte gern eine Diskussion zu dem Thema Architektur und Gestaltung in Gang setzen, da alle kommunalen Themen, die zu Abrissen von historisch beladener Architektur zu Traumata in der Bevölkerung führen, die nicht ausheilen.
    Wo wird kritisch sowohl über die Bauwut als auch die Gestaltlosigkeit von neuer Architektur diskutiert?

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Herrmann

    Antworten
    1. Stadtwandel

      Sehr geehrter Herr Herrmann,

      vielen Dank, dass Sie das Thema der architektonischen Qualität ansprechen. Dadurch passt Ihr Kommentar durchaus auf die Seite zu meinen früheren Publikationen als Architekturverleger, auch wenn er sich ja eigentlich auf das gesamte Thema von Abriss und Neubau bezieht. Das Beispiel aus Offenburg – Center statt Jugendstilhalle – hört sich in der Tat nach einem auch ästhetischen Verlust an.
      Lasen Sie mich jedoch eine Folge des Shopping-Center-Neubaus ansprechen, die mindestens ebenso schmerzt wie gestalterische Fragen: Jedes neue Shopping-Center zieht Geld von bestehenden Läden und Handelsstraßen ab. Wenn, wie üblich, zwischen 3.500 und 4.000 Euro je Quadratmeter und Jahr Umsatz im neuen Center gemacht werden, dann fehlen den alteingesessenen Läden der Stadt je nach Größe des Centers mehrere dutzend Millionen Euro jährlich. Und so macht dann der eine oder andere alteingesessene Händler Pleite, auch wenn es immer schwer zu sagen ist, bei welchem Händler das neue Center wieviel Schaden verursacht hat.
      Dieser Schaden für die bisherigen Läden und damit für ganze Handelsstraßen und Stadtzentren zeigt, dass die neuen Shopping-Center noch nichtmal ihr Versprechen halten, den Städten ökonomisch zu helfen, denn sie helfen nur sich selbst, ihren Eigentümern und Betreibern.
      Geben Sie nicht auf im Widerstand gegen das Offenburger Center. In vielen Städten hat der Einsatz der Bürger Shopping-Center verhindert!
      Guten Mut wünscht
      Daniel Fuhrhop

      Antworten

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