Vortrag Daniel Fuhrhop 11.12. in Dangast

VB Vortragsbild

Um „Verbietet das Bauen“ geht es am Mittwoch, den 11.12. in Dangast in der Kuranlage Deichhörn, die nach dem Willen vieler Kommunalpolitiker abgerissen werden soll. Die drei Häuser stammen aus den 1980er Jahren, sind also gerade mal gut 30 Jahre jung, und sollen trotzdem zerstört werden und dazu verkauft werden samt dazugehörigem Kurpark, damit stattdessen ein privater Investor eine Ferienanlage mit 700 Betten bauen darf. Und das Geld aus dem Verkauf des Grundstücks wiederum will der Stadtrat von Varel nutzen, um für 5 Millionen Euro einen Neubau nur wenige Meter entfernt zu errichten. Ein Paradebeispiel für die Bauwut: Schlechtgeredete Altbauten, Verkauf des Tafelsilbers und größenwahnsinniges Neubauprojekt. Das wollen sich viele Bürger nicht bieten lassen und sammelten 2.700 Unterschriften in einem Bürgerbegehren. Nachdem der Stadtrat ein erstes Begehren aus formalen Gründen ablehnte soll er nun einen Bürgerentscheid zulassen, der das ganze Projekt doch noch kippt.

Genau der richtige Anlass, über die Hintergründe der Bauwut zu sprechen. Daniel Fuhrhop ist daher zu Gast im KUNSTraum in der Kuranlage Deichhörn am Mittwoch, den 11.12. um 19.00 Uhr. Näheres zum KUNSTraum hier und zur Bürgerinitiative dort.

5 Gedanken zu „Vortrag Daniel Fuhrhop 11.12. in Dangast

  1. Hartmut Evers

    Ich finde es dringend notwendig, dieser Bauwut der Leute, die nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld, ein Ende zu setzen.
    Sollen sie es doch für gemeinnützige Zwecke hergeben und wieder in die Gesellschaft einspeisen, anstatt weiter auf Zugewinn zu spekulieren.
    Der wirkliche Reichtum liegt in der Einfachheit und im Erfassen und Genießen unserer, auch menschlichen, Natur.

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  2. Rudolf Behrens

    Hallo Herr Fuhrhop,

    ich wäre gerne zu Ihrem Vortrag gekommen, aber jetzt, wo ich auf Ihrer Internet-Seite bzgl. des Dangast-Projekts beinahe denselben „Mist“ lese wie er von sehr vielen hiesigen Un- und Schlecht-Informierten sowei Vergrämten und Egoisten verbreitet wird, vergeht mir die Lust.

    Sie schreiben über das geplante Dangast-Projekt: „Ein Paradebeispiel für die Bauwut: Schlechtgeredete Altbauten, Verkauf des Tafelsilbers und größenwahnsinniges Neubauprojekt. … Genau der richtige Anlass, über die Hintergründe der Bauwut zu sprechen.“
    Ich habe den Eindruck: Sie scheinen sich im Vorfeld nur einseitig informiert zu haben, nur so können Sie zu einer solchen Aussage gelangen. Oder sie bekommen reichlich Honorar für Ihren Vortrag, so dass Sie sich nur seinen Interessen gebunden fühlen.

    Schade, ich hätte Ihnen gerne zugehört. Ich selbst bin ebenfalls Diplom-Kaufmann und kein Befürworter von Wachstum und Gewinnmaximierung, sondern ein Befürworter der Zufriedenheit als oberstes Unternehmensziel (kann vielfältig sein), Auch ich bin Kritiker gewisser Dangaster Bauwut, die einhergeht mit Naturzerstörung.
    Ein Tipp: Seien Sie vorsichtig mit Informationen, die Sie vonseiten der „Zukunft Varel“ erhalten, denn ihr Vorsitzender / Gründer Karl-Heinz Funke hat die Bauwut in den letzten 30 Jahren maßgeblich unterstützt – seit er hier seine politischen Ämter verloren hat, will er plötzlich der Retter sein.

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    1. Stadtwandel

      Hallo Herr Behrens, Ihr Kommentar war ein Anlass, meine Bemerkungen zum Neubauprojekt in Dangast etwas ausführlicher darzulegen – Sie finden die Argumente auf meinem Blog „Verbietet das Bauen“: https://www.verbietet-das-bauen.de/typisch-neubau-in-dangast/.
      So bin ich in der Tat der Ansicht, dass die Altbauten durch das „Gutachten“ schlechtgeredet werden und dass das Tafelsilber verscherbelt wird; letzteres war vielleicht von mir unklar formuliert, ich meine in Ihrem Sinne bezüglich der Naturzerstörung die Bebauung des Kurparks / der Sandkuhle. Und größenwahnsinnig scheint mir ein 5-bis-7-Millionen Bauprojekt dieser Art in Dangast tatsächlich.
      Vielleicht sehen wir uns ja doch beim Vortrag, der sich allerdings weniger mit dem konkreten Vorhaben beschäftigt, sondern sich mehr mit den Hintergründen der Bauwut in ganz Deutschland beschäftigt, wofür Dangast eines von vielen aktuellen Beispielen bietet. Ob es sich in Dangast ganz anders verhält und wo die Bürgerinitiative irrt, könnten Sie gern bei der Diskussion am Mittwoch erzählen.

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        1. U.R.Lauber

          Ick wör ook gärn kummen-kann nee. To wiet för´n Ovend.
          Ick hap, datt geiht in de richtige Richtung & wünschk jo aaln vul Pläseer, nieje Erkenntnisse & de richtige Inschkätzung 😉

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