Schlagwort-Archive: Oldenburg

Reisebilder Expo Real, Mietshaus Syndikat,…

Bauwerkhalle Oldenburg

Die Bauwerkhalle in Oldenburg, wo die Buchvorstellung zur „Willkommensstadt“ eingebunden war in den Vortragssommer zum „Aufnahmezustand“.

Einige Bilder der ersten vier Stationen der Buch-Tour, die vom Auftakt in Oldenburg am 22. August bis Mitte November 17 Termine in zehn Wochen bringt – nicht eingerechnet der Besuch der Immobilienmesse Expo Real. Achtung, Korrektur, es sind nun 18 Termine, denn am Dienstag, den 25. Oktober gibt es jetzt kurzfristig eine Buchvorstellung samt Fachgespräch rund um „Verbietet das Bauen!“ in Potsdam bei der Weiterlesen

„Verbietet das Bauen!“ unterwegs

Fuhrhop und Hirsch oekom Stand Buchmesse

Mit Lektor Christoph Hirsch (links) am Stand des oekom Verlags auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Nina Heinrich.

Ein paar Bilder: Von der Frankfurter Buchmesse mit Besuch am Stand des oekom Verlags – und just an dem Tag kam eine Rezension in der Frankfurter Allgemeinen (siehe neue Presseschau). Die Frankfurter Rundschau dagegen leitete ihre Vorankündigung zum „Heldenmarkt“ mit „Verbietet das Bauen!“ ein, denn auf diesem Markt der nachhaltigen Dinge stellte ich das Buch vor. Dorthin kamen Vertreter gleich zweier Bürgerinitiativen, denn in Frankfurt werden mehrere Neubau-Siedlungen mit jeweils über 1.000 Wohnungen geplant, in Bonames sowie in der „grünen Lunge“ beim Günthersburgpark. Weitere Bilder gibt es von der VÖÖ-Tagung in Oldenburg sowie von der Fahrt zur db-Suffizenztagung in Stuttgart. Übrigens: meine BahnCard100 ist ausgelaufen, und jede Fahrt kostet nun bares Geld. Manchmal gibt es niemanden, der die Fahrt zahlt, so diesmal in Frankfurt und Stuttgart – wer mir dabei helfen möchte, dass ich trotzdem so viel herumfahre, und damit gegen Neubau und für bessere Nutzung unserer alten Häuser aktiv bin, der kann mich auf diesen Wegen unterstützen. Danke!

Als Nächstes geht es nach Saarbrücken zur Sendung Fragen an den Autor auf SR2, live am Sonntag den 25.10. ab 11.04 Uhr, siehe Weiterlesen

Oldenburg in Oldenburg

Ladenlokal Bültmann & Gerriets

Phänomenale Dekoration mit „Verbietet das Bauen!“ und einem Plakat zur Buchvorstellung am 16.9. in der Buchhandlung Bültmann & Gerriets.

Seit acht Jahren lebe ich in Oldenburg und nutze dies immer wieder für lokale Beispiele mit allgemeiner Bedeutung, so wie unlängst zum Begriff der Verkaufsfläche. Ganz besonders freut mich daher die Buchvorstellung am Mittwoch, den 16. September um 20 Uhr in der Buchhandlung Bültmann & Gerriets. Barthel Pester moderiert und diskutiert mit mir und Ihnen. Tickets zu 7,- Euro gibt es dort an der Kasse.
Alle Termine hier im Überblick.

Upcycler, Stadtdenkerin, Bauminderer

Ludwig Erhard Haus Berlin

Hier im Ludwig Erhard Haus fanden die Berliner Energietage statt.

Einige Treffen in den letzten Tagen: Am Montag in Oldenburg hielt Michael Ziehl einen Vortrag, der seiner Agentur den schönen Namen urban upcycling gab. Mit dieser „Agentur für städtische Ressourcen“ gibt er sich das Motto „urban upcycling arbeitet mit dem, was da ist“. Ganz im Sinne des Bauverbot-Blogs geht es ihm darum, vorhandene Häuser und Orte mit Leben zu füllen, wozu er beeindruckende Referenzen vorweisen kann: Beim Hamburger Gängeviertel Weiterlesen

Äpfel essen

Äpfel im Garten

Weil Russland keine Äpfel mehr aus der EU importiert, sollen wir jetzt alle einen Apfel mehr am Tag essen, sagt unser Landwirtschaftsminister. Nun denn, Äpfel esse ich gern, und bin außerdem seit einem Besuch in Czernowitz ein Freund der Ukraine. Aber am folgenreichsten wird der Boykott für die polnischen Landwirte, was einen klassischen Zielkonflikt bewirkt: am besten wär es doch, regional zu essen. Und bei uns fallen die Äpfel sogar vom Nachbarsbaum in den Garten. „Urban gardening“, sofern man bei Oldenburg von „urban“ sprechen kann.

Blog-Vortrag bei Oldenburger Büchermenschen

Es ist kein Vortrag über „Verbietet das Bauen“, sondern ein Bericht über den Blog und das Bloggen, den ich heute bei den „Oldenburger Büchermenschen“ gebe. Das ist ein lockerer Kreis von Autoren und verschiedenen Berufen rund um Verlage und Bücher, und all diesen Personen begegnet heutzutage vom Print ausgehend die Onlinewelt. Welche Möglichkeiten sich dort verbergen und welche Erfahrungen ich dabei sammelte, dazu werde ich berichten: Über die technischen Fragen, über das Zusammenwirken von Blog, Weiterlesen

Oldenburger Bücherfreunde suchen Verstärkung

PFL Oldenburg

Sucht Freunde: Die Stadtbibliothek Oldenburg im PFL, dem ehemaligen Peter Friedrich Ludwig-Hospital.

Eine Nachricht außerhalb der hier üblichen Themen, obwohl es ebenfalls um Gemeinschaft und Stadt geht: Der Freundeskreis der Oldenburger Stadtbibliothek sucht Verstärkung. Als wir 2007 hierher zogen, gab es keinen Freundeskreis oder Förderverein, was für eine Großstadt nicht schön ist. Daraufhin gründeten mein Sohn, meine Frau und ich (in dieser Reihenfolge) den Verein oder genauer gesagt wir initiierten dessen Gründung. Es sollte kein Fuhrhop-Verein sein sondern wir suchten und glücklicherweise fanden sich einige Engagierte, die den Vorstand bilden. Dieser Vorstand des Freundeskreises aber braucht jetzt dringend helfende Hände und Köpfe, weil Weiterlesen

Nachtrag zu Shopping-Centern: Beispiel Oldenburg

Heute ein Jubelartikel in der Oldenburger Nordwest-Zeitung, demzufolge es dem Handel hier SUPER geht. Im Jubeltext sind zwei verräterische Dinge versteckt:
– Die Kaufkraft fließt nach Oldenburg, wohl wahr. Aber denkt jemand, sie fließe aus dem Nichts hierher, oder leiden nicht eher die Händler bis ins Umland in die kleineren Gemeinden hinein? Was natürlich nicht nur am Center liegt, doch es verstärkt die Zentralisierung genauso wie neue Fachmarktzentren und Discounter.
– Wo Licht ist, da fällt auch Schatten, schreibt der Autor, und bemängelt, dass manche Menschen nun weiter fahren müssen zum nächsten Supermarkt. Die Konzentration in der Mitte ist eben immer das Gegenstück zur Entleerung am Rand.
Ein Konzept soll nun die Entwicklung des Einzelhandels leiten. Tja, ein Konzept gab es schonmal – und wurde dann über den Haufen geworfen, als die Centermacher von ECE kamen.

Nach dem Schreiben dieses Beitrags sendete ich den Link an den zuständigen Redakteur der NWZ, der mich fragte, ob dies als Leserbrief gemeint sei. War es zwar ursprünglich nicht, aber andererseits kann es nicht schaden – und so steht der Beitrag nun als Leserbrief in der Nordwest-Zeitung.

Beiträge zu Shopping-Centern

Shopping-Center Playmobil

Das zwölfte Kapitel im Buch „Verbietet das Bauen!“ widmet sich „lebendigen Städten ohne Amazon und ECE“ und wendet sich auch gegen Shopping-Center.

Für den Blog „Verbietet das Bauen“ gibt es nachfolgend einen Überblick zu verschiedenen Beiträgen, die sich um Center und ihre Folgen drehen – und teilweise auch um andere Formen der Bauwut im Handel. Das Thema beschäftigte mich schon Ende der 1990er Jahre in einer Diplomarbeit bei Harald Bodenschatz zu Shopping-Centern aus betriebswirtschaftlicher und stadtplanerischer Sicht.

Kurz davor wurde in meiner Heimatstadt Wuppertal ein ECE-Center gebaut, und dazu gibt es einen historischen Text von 1996. Von der 2012/13 diskutierten Erweiterung dieses Centers handelt der kurze Film Stadtwandel in Wuppertal. Dazu gab es einen kleinen Text-Nachtrag.
2015 drohen gleich mehrere neue Shopping-Center, Factory Outlet Center, Ikea und Primark im bergischen Center-Dreieck Wuppertal, Solingen und Remscheid. Der Streit zwischen den Kommunen führt zum Krach im bergischen Center-Dreieck.
Und in Duisburg sah es lange Zeit auch nicht besser aus. Doch 2016 eine Wende, um die es unter anderem in diesem Beitrag geht.

Mein Umzug nach Oldenburg 2007 kam leider genau passend dazu, dass auch dort ein ECE-Center eröffnet wurde. Es war angeblich ganz klein, doch seine wahre Größe lässt sich berechnen. Die Folgen zeigten sich dann bald am anderen Ende der Innenstadt.
Zu Oldenburg ein aktueller Nachtrag.
Dieses ECE-Center kriegt nicht genug: 2014 ein Update über unersättliche Center. Und weil das ECE-Center immer noch nicht genug kriegt, folgte 2017 der Text Unersättliche Center Teil 2.
Auch andere große Verkaufsflächen schaden den bestehenden Händlern, zum Beispiel ein neues Gartencenter. Beim Streit darüber wurde 2015 der Begriff „Verkaufsfläche“ merkwürdig verdreht. Ähnlichen Konkurrenz zwischen bestehenden und neuen Handelsflächen gibt es 2017 in Gera bei einem XXXL-Möbelmarkt.

In Jena wurde am Eichplatz ein Center geplant, mit den gleichen Argumenten wie die Centermacher sie immer wieder verwenden – dazu der Text Jena ist überall. Außerdem ein Beitrag bei der Bürgerinitiative mein Eichplatz. Im März 2014 lief der Countdown in Jena.

Ein Bericht zum 2014 eröffneten Center im Bikini Haus in Berlin, und zum womöglich bald größten Shopping-Center der Stadt, der am 24.9.2014 eröffneten Mall of Berlin.

Ein erfolgreiches Bürgerbegehren gegen ein Shopping-Center in Bonn, doch Karstadt-Investor Benko bedroht Bonn unter anderem durch Leerstand in den Gebäuden in seinem Eigentum. Den Protest der Bürgerinitiative beschreibt – ebenso wie einen Blog in München gegen ein Benko-Projekt – dieser Text.

Fast so groß wird das Überseequartier, neues Center in der HafenCity Hamburg.

Filme und Bilder
Ein Kurzfilm zum Angriff auf Zittau. Ein Hinweis auf einen schönen Film zu den Rückseiten von Shopping-Centern in Duisburg. Die Nachricht vom 1.4. zur MIPIM-Ehrung für Stadtzerstörung an den Kö-Bogen Düsseldorf. Und ein 60-Sekunden-Film zur Center-Rückseite von Libeskind.
Von der Immobilienmesse Expo Real 2014 einige Bilder neuer Shopping-Center.

Grundsätzliche Argumente 
im Text Der Mythos des unschädlichen Centers, darunter eine Entkräftung des Irrglaubens, Factory-Outlet-Center (FOC) seien irgendetwas anderes und darum weniger schlimm. Dazu passt die Buchbesprechung zu Factory Outlet Center – ein neuer Angriff auf die City. Schließlich ein Hinweis auf eine gemeinsame Erklärung von FOC-Gegnern.

Nachrichten der „Immobilien Zeitung“ im Sommer 2014 erklären einiges über die Finanzströme hinter Shopping-Centern und sprechen die Umwandlung der Kaufhäuser an.

Nicht zuletzt: Der Architekt, Immobilienunternehmer und Städteplaner Walter Brune im Gespräch auf dem Blog. Er entwickelte einst das Rhein-Ruhr-Zentrum und wurde dann zum Gegner großer Shopping-Center. Ergänzend einige Buchtipps auf der Webseite.

Der Online-Handel ist ein zusätzlicher Grund, keine neuen Handelsflächen zuzulassen – wie im Beitrag zu Multi-Channel als Denkmalschutz ausgeführt.

Alternativen für Stadtzentren: Um das Modell eines „Zentrumsmanagements“ nach Vorbild des Centermanagements, aber ohne Shopping-Center, geht es auf dem Blog in diesem Beitrag.

Wer meine Tätigkeit gegen Shopping-Center unterstützen möchte, kann nachfolgend flattern oder sich hier über Wege informieren, zu helfen. Vielen Dank!