Schlagwort-Archive: Fuhrhop

Denkort Bunker Valentin Bremen

Bunker Valentin Bild Ostseite

Schon die Schmalseite lässt die Dimensionen des Bauwerks erahnen.

Für meinen ehemaligen Verlag habe ich eine Publikation in der Reihe „Gedenkorte“ vermittelt, und in diesem Fall stammen auch viele der Fotos von mir: Zum Denkort Bunker Valentin in Bremen. Dort sollten in einem wahnwitzigen Projekt bis kurz vor Kriegsende in den 1940er Jahren U-Boote gebaut werden, zum Schutz vor den alliierten Luftangriffen in einem riesigen Bunker. Bauen mussten ihn Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge, und angesichts der brutalen Umstände der Großbaustelle starben etwa 1.200 Menschen. Ende 2015 wird der „Denkort“ mit Ausstellung täglich geöffnet sein, bis dahin kann man auf Anmeldung dorthin. Hier nun einige Bilder. Weiterlesen

Upcycler, Stadtdenkerin, Bauminderer

Ludwig Erhard Haus Berlin

Hier im Ludwig Erhard Haus fanden die Berliner Energietage statt.

Einige Treffen in den letzten Tagen: Am Montag in Oldenburg hielt Michael Ziehl einen Vortrag, der seiner Agentur den schönen Namen urban upcycling gab. Mit dieser „Agentur für städtische Ressourcen“ gibt er sich das Motto „urban upcycling arbeitet mit dem, was da ist“. Ganz im Sinne des Bauverbot-Blogs geht es ihm darum, vorhandene Häuser und Orte mit Leben zu füllen, wozu er beeindruckende Referenzen vorweisen kann: Beim Hamburger Gängeviertel Weiterlesen

New York

Manhattan East River südlich

Es könnte so schön sein: Manhattan direkt am East River mit Anlegern für Schiffe und einem Strand… einem Strand? Nein, direkt an der Wasserkante rauschen keine Wellen, sondern nur Autos.

Zwar überrascht es niemanden, dass die USA autosüchtig sind, und doch erschüttert der Anblick des autogerechten Umbaus von Manhattan, wie ihn der Stadtplaner Robert Moses verantwortete. Nach dem Bild von Stockholm vor einem Jahr hier also sozusagen das „Original“ dieser Art von Stadtwandel. Weiterlesen

Rätsel, Teil 2

Rätselhaftes Bild

Ein Zusatztipp zu diesem Foto: Es lohnt sich, über das Material nachzudenken.

Es ist wohl auch beim zweiten Teil des Rätsels noch nicht einfach zu erraten, welches Ereignis in diesem Jahr die Forderung nach einem Verbot des Neubaus unterstützen wird. Doch ein Vergleich mit dem Bild beim ersten Teil des Rätsels hilft.

Dreimal Dortmund

Bahn Unigelände Dortmund

Die Hochbahn auf dem Gelände der Universität Dortmund rührt einen Wuppertaler.

Zurück von der Fahrt zur „Jahrestagung städtebauliche Denkmalpflege“ in Dortmund, in diesem Jahr mit dem Thema „König Kunde – Handel in der Stadt“. Einen Ausblick dazu und einen Hinweis auf das ehemalige und abrissbedrohte Museum am Ostwall gab es bereits in diesem Beitrag, und nach der Tagung einen Text zu Multi-Channel als Denkmalschutz. Hier nun einige Reiseimpressionen. Weiterlesen

„Verbietet das Bauen“ zur Expo Real, die zweite

Expr Real Screenshot

Webseite der Immobilienmesse Expo Real.

Kurz vor dem Start des Blogs fuhr ich im Oktober 2013 zur Immobilienmesse ExpoReal nach München. Nun jährt sich bald der Start des Blogs und meiner Tätigkeit mit Artikeln und Vorträgen gegen die Bauwut. Als Blick voraus zur Messe ein Rückblick: so las sich 2013 die Ankündigung der Fahrt, so die Messe-Nachlese.
Und bei der Immobilienmesse in Cannes 2014 gab es Proteste.

Hier geht es zur Reisekasse. Danke!

Geburtstagsfeier Märkisches Viertel

Bauministerin Hendricks im MV

Bauministerin Barbara Hendricks bei der Geburtstagsfeier des Märkischen Viertels Berlin. Vorn links Bausenator Michael Müller, zugleich einer der Kandidaten für die Wowereit-Nachfolge als Bürgermeister Berlins.

Für meinen ehemaligen Verlag vermittelte ich die Herausgabe von neun kleinen Publikationen zum Märkischen Viertel, von denen die ersten beiden jetzt vorliegen. Und auch unabhängig von dieser Tätigkeit gefällt mir dieses größte Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau, so dass ich gern mitfeierte beim 50. Jubiläum der Wohnsiedlung. Glückwunsch!

Mittelstand, Bauernhaus und Rave

Zwar verstehe ich meine Tätigkeit zum Stadtwandel immer schon als breit angelegt, so dass verschiedene Fachwelten berührt werden, die sonst oft nebeneinander her leben: Architektur, Immobilien, Stadtplanung und Klimaschutz, dazu gelegentlich Stadtgeschichte und Wachstumskritik / Postwachstums-Debatte. Doch in den letzten Tagen ergab sich aus diesen Bezügen eine so bunte Mischung, dass ich selbst ein wenig schmunzeln muss.

Am Freitag war ich Gast im Redaktionsgespräch bei markt intern, ein Verlag, der sich dem Mittelstand widmet. Als Freund des inhabergeführten Einzelhandels steht der Verlag kritisch gegenüber Millionenprojekten wie Shopping-Centern, die internationalen Investoren und Filialisten dienen, während der lokale Handel leidet und dann Läden leerstehen. In seinem Ambiente und seiner Lebenswelt trennen diesen Verlag des Mittelstands sicher Welten von der Hausbesetzerszene in Frankfurt am Main. Und doch Weiterlesen

Fahrt zu „markt intern“

Verlagshaus "markt intern"

In dieser Woche stehen gleich mehrere Fahrten an: Bevor es wie angekündigt zum Vortrag bei der IG Bauernhaus geht, gibt es einen Termin in Düsseldorf bei markt intern, nach eigenen Angaben „Europas größte Verlagsgruppe für Brancheninformationsdienste“, die aber nicht nur informiert, sondern auch Stellung bezieht, „konsequent und kompromisslos für die Belange der mittelständischen Freiberufler, Gewerbetreibenden, Einzelhändler und Handwerker“, so die eigene Webseite. Das verbindet sich mit meinem Engagement gegen Shopping-Center und gegen die Überformung unserer Städte durch kapitalgetriebene Großinvestitionen, bei denen oft nur die großen Filialisten Platz bekommen, während der alteingesessene Handel leidet. Die Einladung zum Redaktionsgespräch erfolgte nach dem Gespräch mit Walter Brune auf „Verbietet das Bauen“.

Äpfel essen

Äpfel im Garten

Weil Russland keine Äpfel mehr aus der EU importiert, sollen wir jetzt alle einen Apfel mehr am Tag essen, sagt unser Landwirtschaftsminister. Nun denn, Äpfel esse ich gern, und bin außerdem seit einem Besuch in Czernowitz ein Freund der Ukraine. Aber am folgenreichsten wird der Boykott für die polnischen Landwirte, was einen klassischen Zielkonflikt bewirkt: am besten wär es doch, regional zu essen. Und bei uns fallen die Äpfel sogar vom Nachbarsbaum in den Garten. „Urban gardening“, sofern man bei Oldenburg von „urban“ sprechen kann.

Vor dem Urlaub ins Märkische Viertel

Märkisches Viertel Fassade

Wohnhausgruppe 907 im Märkischen Viertel Berlin.

Vor einer Urlaubspause gab es eine Fahrt nach Berlin, unter anderem wegen einiger Publikationen meines ehemaligen Verlages zum größten Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau: im Märkischen Viertel Berlin. Davon einige Impressionen und Weiterlesen

Klemensviertel Düsseldorf von Walter Brune

Klemensviertel mit Uhrenturm

Der Marktplatz des Klemensviertels wird vom „Zeitturm“ gekrönt, den der Aachener Bildhauer und Maler Benno Werth geschaffen hat. Die Brücke rechts hinten verbindet die obere Ladenebene.

Beim Gespräch mit Walter Brune hatte er mir das Buch über seine Handelsbauten geschenkt. Die Darstellung des Klemensviertels in Düsseldorf Kaiserswerth machte mich neugierig, denn es ist ein schönes kleines Stadtteilzentrum mit offenem Platz, aber aus einer Hand in den 1980er Jahren entworfen und bis heute aus einer Hand gemanagt. Neulich ließ sich ein Abstecher dorthin einrichten und davon hier einige Impressionen. Weiterlesen

Blog-Vortrag bei Oldenburger Büchermenschen

Es ist kein Vortrag über „Verbietet das Bauen“, sondern ein Bericht über den Blog und das Bloggen, den ich heute bei den „Oldenburger Büchermenschen“ gebe. Das ist ein lockerer Kreis von Autoren und verschiedenen Berufen rund um Verlage und Bücher, und all diesen Personen begegnet heutzutage vom Print ausgehend die Onlinewelt. Welche Möglichkeiten sich dort verbergen und welche Erfahrungen ich dabei sammelte, dazu werde ich berichten: Über die technischen Fragen, über das Zusammenwirken von Blog, Weiterlesen

Oldenburger Bücherfreunde suchen Verstärkung

PFL Oldenburg

Sucht Freunde: Die Stadtbibliothek Oldenburg im PFL, dem ehemaligen Peter Friedrich Ludwig-Hospital.

Eine Nachricht außerhalb der hier üblichen Themen, obwohl es ebenfalls um Gemeinschaft und Stadt geht: Der Freundeskreis der Oldenburger Stadtbibliothek sucht Verstärkung. Als wir 2007 hierher zogen, gab es keinen Freundeskreis oder Förderverein, was für eine Großstadt nicht schön ist. Daraufhin gründeten mein Sohn, meine Frau und ich (in dieser Reihenfolge) den Verein oder genauer gesagt wir initiierten dessen Gründung. Es sollte kein Fuhrhop-Verein sein sondern wir suchten und glücklicherweise fanden sich einige Engagierte, die den Vorstand bilden. Dieser Vorstand des Freundeskreises aber braucht jetzt dringend helfende Hände und Köpfe, weil Weiterlesen