Stadtwandeln in Hamburg und Berlin

whg 909 Märkisches Viertel

Ursprünglich vom Architekten Ungers entworfen, modernisierte Architekt Gibbins mit dem Eigentümer Gesobau nun die Wohnhausgruppe 909 im Märkischen Viertel Berlin.

Zurück von Fahrten und Gesprächen in Berlin und Hamburg, wobei es auch an der Elbe um Berlin ging: Mit dem Architekten Gibbins sprach ich unter anderem über die Modernisierung im Märkischen Viertel, wo sein Büro mehrere Wohnhausgruppen betreut, etwa die 909, ursprünglich von Oswald Ungers entworfen, oder die 915 vom chinesischen Architekten Lee.
Beide Ensembles hatte ich zwei Tage vorher vor Ort gesehen, bei einem Rundgang im Märkischen Viertel, wo wie erwähnt mein ehemaliger Verlag Publikationen vorbereitet über dieses größte Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau.
Einem so wichtigen Stadtwandel begegnet man öfters, sogar während der Zugfahrt: Bei der Lektüre des Magazins Die Wohnungswirtschaft ging es in mehreren Beiträgen um Wohnungsunternehmen, die selbst Strom erzeugen. Als Konkurrenz oder Alternative dazu wurde die Versorgung mit Fernwärme diskutiert, und als vorbildliches Beispiel dafür das Märkische Viertel. Dort hat der Stromversorger Vattenfall das nahegelegene Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung auf Biomasse umgerüstet, so dass die Energieversorgung ökologischer wird, während zugleich durch die Modernisierung die Wohnbauten ebenfalls ökologischer werden.

Zuschüsse für weitere Zeitschriften und für weitere Fahrten zur Erforschung des Stadtwandels sind auf diesen Wegen gern gesehen.

Fernwärme Kraftwerk Märkisches Viertel

Das Kraftwerk versorgt das Märkische Viertel mit Fernwärme und es wurde auf Biomasse umgestellt. Rechts im Bild die Bauten des Architekten Lee, Wohnhausgruppe 915.

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