Auf ins Ruhrgebiet und nach Berlin

Foto Alpincenter und Stahlwerk Bottrop

So wie hier in Bottrop stellt man sich das Ruhrgebiet vor: Im Hintergrund noch Schornsteine, doch davor auf der Halde der Wandel zur Freizeitgesellschaft mit dem Alpincenter.

Gleich zwei Fahrten stehen an, die neue Erkenntnisse und neues Hörfutter bringen sollen zum Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels. Auf drei Gespräche für den Blog „Verbietet das Bauen“ hatte ich bereits hingewiesen, doch zuvor gibt es nun auch ein Treffen mit Ursula Kleefisch-Jobst vom Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, dem M:AI NRW in Gelsenkirchen. Nur eine Tür weiter wartet dann Tim Rieniets von der Landesinitiative Baukultur, und wie berichtet geht es am folgenden Tag nach Bottrop zu Christina Kleinheins, die das Stadtplanungsamt leitet, und zu Bernd Tischler, Oberbürgermeister der „InnovationCity“ Bottrop.

Übrigens: In Bottrop, wo man mit der InnovationCity in die Zukunft weist, steht die letzte Zeche des Ruhrgebiets, Prosper Haniel, die 2017 schließen wird. Und entworfen wurden manche der Gebäude von Walter Brune, der dann später mit Kaufhausbauten und Shopping-Centern zu Ruhm kam, wie vor kurzem in einem Gespräch auf dem Blog diskutiert.

Sodann ab nach Berlin, wo am 7. April das Stadtforum die Zukunft Berlins 2030 diskutiert. Angekündigt ist dort auch Engelbert Lüdtke Daldrup, der inzwischen zum Staatssekretär Bauen berufen wurde. Wer weiß, ob nicht im Mai manche Pläne für tausende Neubauten vom Tisch gewischt werden, falls sich die Berliner beim Volksentscheid dafür aussprechen, das Tempelhofer Feld frei von jeder Bebauung zu halten.

Zuschüsse für die Reisekasse gern gesehen via Flattr oder auf diesen Wegen.

BVB Stromkasten

Den Ausblick auf die Fahrt ins Ruhrgebiet gibt es an einem spannenden Tag – vorher also Daumen drücken.

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