Reise nach Tübingen

Tübingen Aixer Straße

Das Auto links im Bild darf nur kurz halten, aber nirgends im Französischen Viertel von Tübingen am Straßenrand parken – das ist eine der Besonderheiten des neuen Quartiers, das in vielem den alten Gründerzeitvierteln ähnelt.

Manchmal weiß ich, warum besonders viele Menschen diese Seiten und den Blog „Verbietet das Bauen“ anklicken, etwa wenn ich einen Beitrag in einer Zeitschrift veröffentlicht habe oder jemand hierhin verlinkt hat. Aber warum die Zahlen seit einigen Tagen so enorm steigen, ist mir unklar. Umso besser, wenn es um den aktuellen Rück- und Ausblick auf dem Blog geht, denn da wage ich ein Experiment: Offen und ehrlich erkläre ich dort, dass die Frage, wieviel Zeit ich ab 2015 dem Kampf gegen die Bauwut widmen können werde, auch davon abhängen wird, ob zumindest eine kleine Anerkennung direkt zu den Beiträgen kommt. Also: flattert und überweist, denn nicht so sehr auf die Höhe der Unterstützung kommt es an, sondern auf die Zahl derjenigen, die das Engagement für Sanierung und gegen Abriss würdigen.

Bei den geplanten Reisen erwähnte ich aus gutem Grund nicht die gleich nächste: Es geht nach Tübingen ins Französische Viertel, das auch auf dem Blog vor kurzem zum Thema wurde, als vorbildlicher Neubau (oha, ein Neubau – dazu gleich mehr). Diese Reise aber führe ich zumindest teilweise für meinen ehemaligen Verlag, der darüber vermutlich publizieren wird, auf meine Vermittlung hin. Um das Nützliche mit dem Nützlichen zu verbinden, werde ich den Aufenthalt dort aber dafür nutzen, ein Gespräch für die Reihe „Wahrheit beginnt zu zweit“ mit Andreas Feldtkeller zu führen. Er hat als Stadtplaner dieses neue Stadtviertel auf einem ehemaligen Kasernengelände maßgeblich in die Wege geleitet. Wenn man entgegen meinen Forderungen neu baut, egal wo in Deutschland, dann sollte man das Französische Viertel kennen. Warum, dazu mehr im besagten Artikel oder dann bald im Gespräch.

Tübingen Kirch am Eck

Alle Erdgeschosse im Französischen Viertel sind offen, also nicht fürs Wohnen, sondern für Läden, Werkstätten oder hier für die „Kirch am Eck“.

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