Aufklärung über Dämmung

Bild Wärmedämmung

Außer den hier im Bild zu sehenden Dämmstoffen aus Kunststoff, etwa Polystyrol, gibt es auch welche aus nachwachsenden Rohstoffen. Doch zumindest die Annahme, die üblichen Dämmstoffe seien viel zu leicht brennbar, entkräftet Klaus Siegele nun in einem äußerst empfehlenswerten Artikel.

Wenn es um Energiesparen geht, lenken manche Architekturkritiker und Architekten gern ab: Anstatt über die notwendigen Schritte zu sprechen, klagen sie über die Verunstaltung von Fassaden durch nachträglich angebrachte Wärmedämmung. Vermutlich fühlen sie sich auf dem Gebiet der Ästhetik sicherer, und es gibt in der Tat Fassaden, die wegen ihrer Schönheit besser ungedämmt geblieben wären. Zusätzlich werden dann noch eine Reihe technischer Vorwürfe gegen die Dämmung vorgebracht, speziell gegen die Wärmedämm-Verbundsysteme WDVS: Mit spektakulären Bildern wird gezeigt, wie brandgefährlich sie sind, weil einige wirklich gebrannt haben. Das leuchtet erstmal ein, schließlich sind diese Dämmplatten aus einem erdölbasierten Kunststoff, meist Polystyrol. Doch zeigt Klaus Siegele nun in einem hervorragenden Artikel auf der neuen Online-Plattform von frei 04 Publizistik, was wirklich hinter den Vorbehalten steckt – Vorurteile. So beschreibt er im Detail, dass die wenigen bekannten Brände bei Fassaden auftraten, die noch gar nicht fertiggebaut waren, oder die erhebliche bauliche Mängel aufwiesen! Siegele verschweigt nicht die Nachteile von Wärmedämmung und die ungeschickten Reaktionen der Hersteller, doch mit vielen Argumenten belegt er, wie die ablehnende Haltung vieler Kritiker einzuschätzen ist: „Aufgeregt und ahnungslos“, so auch der Titel seines Beitrags. Hier geht es zu Siegeles frei04-Webseite, hier direkt zum Artikel-pdf.

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