Auf dem Weg zur Expo Real

Nachdem Webseite, Facebook-Seite und Youtube-Kanal gestartet sind (vergleiche den letzten Beitrag), geht es in Sachen „Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels“ nach München zur Immobilienmesse Expo Real. Bewaffnet mit frisch gedruckten Visitenkarten sowie Postkarten mit dem „Verbietet das Bauen“-Logo werde ich erstmals nicht als Architekturverleger dort hinfahren wie in den vergangenen fünfzehn Jahren, sondern als Pressevertreter für den Blog.

Briefpapier Werbakarten mit Bauverbot-Logo

Warum zur Immobilienmesse? Dort suche ich Ansprechpartner für interessante Umbauprojekte und guten Stadtwandel. Meines Erachtens ist auch die Immobilienbranche viel zu sehr auf den Neubau fixiert: Projektentwickler und Immobilienfinanzierer sehen das schnelle Geschäft mit neuen Bauprojekten, flankiert durch Kommunalvertreter auf der Suche nach Investoren. Wenn dann der Neubau errichtet und oft gleich weiterverkauft wurde, schwindet das Interesse mancher Beteiligten rapide. Dabei kommen dann für die Städte erst die entscheidenden Fragen – wie entwickelt sich ein Gebäude, wer nutzt es dauerhaft, wie kann eine gute Mischung der Nutzer die Umgebung beleben? Solche Fragen interessieren jedoch auch einen Teil der Immobilienbranche, vor allem die großen Bestandshalter, die gleich 50.000 oder 100.000 Wohnungen besitzen und managen und denen es wichtig ist, dass deren Wert nicht durch ständig neue Nachbarn gemindert wird. Gern möchte ich diesen Branchenvertretern klarmachen, dass es auch im ökonomischen Interesse der Immobilienbranche ist, dass unsere Städte funktionieren und nicht durch endloses Wachstum ausgezehrt werden.

Drei Tage vom 7. bis 9. Oktober werde ich auf der Expo Real verbringen, Kontakte pflegen und knüpfen und vielleicht ein paar O-Töne für den Blog mitbringen. Wer die Reisekasse unterstützen möchte, der sei auf den Flattr-Button oder auf die Informationen zum Helfen verwiesen. Danke!

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