Kreuzberger Inspirationen

Altbauten Berlin Kreuzberg

Man findet heute kaum noch diesen Gegensatz von sanierten und verfallenen Altbauten, den das obige Foto der Solmsstraße 22 zeigt – inzwischen sieht es meist noch viel schöner aus und ist leider auch viel teurer, etwa um die Ecke in der Bergmannstraße. Bei einer Fahrt nach Berlin kam ich auch an jenen Großbauten vorbei, die vor gut vierzig Jahren die Altbauten ersetzen sollten, die man dafür abriss, am Kottbusser Tor. Auf der Südseite bei Kotti und Co gab es einen schönen Fund, einen Beitrag gegen Neubau, siehe dazu den Bauverbot-Blog.

Der Südblock übrigens wurde Anfang der 1970er Jahre von der „Planungsgruppe SKS“ (Sanierungsgebiet Kreuzberg Süd) geplant, und der direkt am Kottbusser Tor gelegene Teil vom Architekten Herbert Stranz. Er entwarf auch die Wohnhausgruppe 905 im Märkischen Viertel, darum hier nochmal das bereits früher publizierte Bild derjenigen Ecke, wo es beschaulich wirkt:

MV

Ganz anders wirken die Hochhäuser des Märkischen Viertels, die derzeit mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail modernisiert werden. Hier gibt es in der Architektur dann wieder Ähnlichkeiten zwischen Märkischem Viertel – siehe etwa hier – und dem Kottbusser Tor, wie bei der nachfolgend gezeigten Nordseite des „Neuen Kreuzberger Zentrums“.

NKZ Kottbusser Tor

Das Märkische Viertel war einer der Anlässe dieser Fahrt, wegen der von mir darüber vermittelten Publikationen. Der andere Anlass war ein Gespräch mit dem Architekturkritiker Nikolaus Bernau, das es in Kürze auf dem Blog zu hören gibt.

Zuschüsse für die Reisekasse gern gesehen. Danke!

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