Archiv der Kategorie: Blog-Beiträge

Graues Bild im Youtube-Kanal

Es gab viele technische Herausforderungen, als ich mich 2013 vom Print-Verleger zum Bauverbot-Blogger wandelte und mehrere Online-Angebote startete – Blog, Youtube-Kanal, Facebook-Seite und diese Webseite. Seitdem lief meistens alles glatt, aber manchmal halt nicht: Gestern lud ich den neuen Film Hauspreisbremse hoch und man sah in der Vorschau nur ein graues Feld. Alles andere klappte, also Film starten, sehen und hören, nur das zuvor ausgesuchte Vorschaubild (fachsprachlich „thumbnail“) wollte nicht erscheinen. Einige Stunden Webrecherche später fand ich einen Weg, der im Nachhinein ganz simpel wirkt: Weiterlesen

Umbauarbeiten

Screenshot Buch-Seite.

Screenshot der neuen Seite zum Bauverbot-Buch auf dem Bauverbot-Blog.

Da der Countdown läuft und in etwa 75 Tagen das Buch „Verbietet das Bauen“ erscheint, wurde es Zeit, Blog und Webseite aufzuräumen, um klarzumachen, wie sich Blog & Buch zueinander verhalten: Vor allem gibt es nun eine eigene Seite auf dem Blog, auf der das Buch vorgestellt wird, und wo als neue Information schonmal das Inhaltsverzeichnis zu lesen ist – mehr dazu nun dauerhaft an diesem Ort.
Zusätzlich aber habe ich sieben Seiten von Blog und Webseite verändert, meist Weiterlesen

Warum nach Wien

Aspern Broschüre 650

In der kommenden Woche fahre ich vier Tage nach Wien (zwei Reisetage eingerechnet), obwohl vor allem ein Neubau-Projekt den Anlass bietet: die Seestadt Aspern, in der einst 28.000 Menschen wohnen sollen. Einmalig jedoch ist die Art, wie dort Läden angesiedelt werden – in den Erdgeschossen ganz normaler Häuser in ganz normalen Straßen, und trotzdem aus einer Hand betrieben wie bei einem Centermanagement. Meiner Meinung nach muss man sich mit solchen wegweisenden Konzepten auseinandersetzen, wenn man gegen Shopping-Center wettert; aus ähnlichen Gründen beschäftigte ich mich mit dem Französischen Viertel Tübingen. Ob und wie das neue Asperner Modell auch in bestehenden Stadtviertel umzusetzen wäre, ist unklar, doch mir scheint es äußerst wichtig, das zu erforschen – wichtig genug für diese Recherche-Fahrt von Oldenburg nach Wien. Den Anlass bietet ein Artikel von mir in der „Immobilien Zeitung“ , der Mitte August erscheinen wird. Als Gastbeitrag wird er nicht mit Euros entlohnt, wer also diese Forschungen zum Stadtwandel unterstützen möchte, der kann sich hier über die Wege informieren, die Reisekasse aufzubessern. Danke!

Denkort Bunker Valentin Bremen

Bunker Valentin Bild Ostseite

Schon die Schmalseite lässt die Dimensionen des Bauwerks erahnen.

Für meinen ehemaligen Verlag habe ich eine Publikation in der Reihe „Gedenkorte“ vermittelt, und in diesem Fall stammen auch viele der Fotos von mir: Zum Denkort Bunker Valentin in Bremen. Dort sollten in einem wahnwitzigen Projekt bis kurz vor Kriegsende in den 1940er Jahren U-Boote gebaut werden, zum Schutz vor den alliierten Luftangriffen in einem riesigen Bunker. Bauen mussten ihn Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge, und angesichts der brutalen Umstände der Großbaustelle starben etwa 1.200 Menschen. Ende 2015 wird der „Denkort“ mit Ausstellung täglich geöffnet sein, bis dahin kann man auf Anmeldung dorthin. Hier nun einige Bilder. Weiterlesen

Upcycler, Stadtdenkerin, Bauminderer

Ludwig Erhard Haus Berlin

Hier im Ludwig Erhard Haus fanden die Berliner Energietage statt.

Einige Treffen in den letzten Tagen: Am Montag in Oldenburg hielt Michael Ziehl einen Vortrag, der seiner Agentur den schönen Namen urban upcycling gab. Mit dieser „Agentur für städtische Ressourcen“ gibt er sich das Motto „urban upcycling arbeitet mit dem, was da ist“. Ganz im Sinne des Bauverbot-Blogs geht es ihm darum, vorhandene Häuser und Orte mit Leben zu füllen, wozu er beeindruckende Referenzen vorweisen kann: Beim Hamburger Gängeviertel Weiterlesen

New York

Manhattan East River südlich

Es könnte so schön sein: Manhattan direkt am East River mit Anlegern für Schiffe und einem Strand… einem Strand? Nein, direkt an der Wasserkante rauschen keine Wellen, sondern nur Autos.

Zwar überrascht es niemanden, dass die USA autosüchtig sind, und doch erschüttert der Anblick des autogerechten Umbaus von Manhattan, wie ihn der Stadtplaner Robert Moses verantwortete. Nach dem Bild von Stockholm vor einem Jahr hier also sozusagen das „Original“ dieser Art von Stadtwandel. Weiterlesen

Rätsel, Teil 2

Rätselhaftes Bild

Ein Zusatztipp zu diesem Foto: Es lohnt sich, über das Material nachzudenken.

Es ist wohl auch beim zweiten Teil des Rätsels noch nicht einfach zu erraten, welches Ereignis in diesem Jahr die Forderung nach einem Verbot des Neubaus unterstützen wird. Doch ein Vergleich mit dem Bild beim ersten Teil des Rätsels hilft.

Kreuzberger Inspirationen

Altbauten Berlin Kreuzberg

Man findet heute kaum noch diesen Gegensatz von sanierten und verfallenen Altbauten, den das obige Foto der Solmsstraße 22 zeigt – inzwischen sieht es meist noch viel schöner aus und ist leider auch viel teurer, etwa um die Ecke in der Bergmannstraße. Bei einer Fahrt nach Berlin kam ich auch an jenen Großbauten vorbei, die vor gut vierzig Jahren die Altbauten ersetzen sollten, die man dafür abriss, am Kottbusser Tor. Auf der Südseite Weiterlesen

Rätsel, Teil 1

Rätselbild Teil Eins

Welchen Hinweis soll dieses Bild wohl geben?

In diesem Jahr wird ein besonderes Ereignis die Forderung nach einem Bauverbot befördern. Bevor dies im Detail in einigen Wochen auf dem Blog angekündigt wird, gibt es auf dieser Webseite in drei Schritten einige Andeutungen. Der erste Teil erfordert noch einiges Um-die-Ecke-Denken – man betrachte das Bild.

Dreimal Dortmund

Bahn Unigelände Dortmund

Die Hochbahn auf dem Gelände der Universität Dortmund rührt einen Wuppertaler.

Zurück von der Fahrt zur „Jahrestagung städtebauliche Denkmalpflege“ in Dortmund, in diesem Jahr mit dem Thema „König Kunde – Handel in der Stadt“. Einen Ausblick dazu und einen Hinweis auf das ehemalige und abrissbedrohte Museum am Ostwall gab es bereits in diesem Beitrag, und nach der Tagung einen Text zu Multi-Channel als Denkmalschutz. Hier nun einige Reiseimpressionen. Weiterlesen

„Verbietet das Bauen“ zur Expo Real, die zweite

Expr Real Screenshot

Webseite der Immobilienmesse Expo Real.

Kurz vor dem Start des Blogs fuhr ich im Oktober 2013 zur Immobilienmesse ExpoReal nach München. Nun jährt sich bald der Start des Blogs und meiner Tätigkeit mit Artikeln und Vorträgen gegen die Bauwut. Als Blick voraus zur Messe ein Rückblick: so las sich 2013 die Ankündigung der Fahrt, so die Messe-Nachlese.
Und bei der Immobilienmesse in Cannes 2014 gab es Proteste.

Hier geht es zur Reisekasse. Danke!

Geburtstagsfeier Märkisches Viertel

Bauministerin Hendricks im MV

Bauministerin Barbara Hendricks bei der Geburtstagsfeier des Märkischen Viertels Berlin. Vorn links Bausenator Michael Müller, zugleich einer der Kandidaten für die Wowereit-Nachfolge als Bürgermeister Berlins.

Für meinen ehemaligen Verlag vermittelte ich die Herausgabe von neun kleinen Publikationen zum Märkischen Viertel, von denen die ersten beiden jetzt vorliegen. Und auch unabhängig von dieser Tätigkeit gefällt mir dieses größte Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau, so dass ich gern mitfeierte beim 50. Jubiläum der Wohnsiedlung. Glückwunsch!

Mittelstand, Bauernhaus und Rave

Zwar verstehe ich meine Tätigkeit zum Stadtwandel immer schon als breit angelegt, so dass verschiedene Fachwelten berührt werden, die sonst oft nebeneinander her leben: Architektur, Immobilien, Stadtplanung und Klimaschutz, dazu gelegentlich Stadtgeschichte und Wachstumskritik / Postwachstums-Debatte. Doch in den letzten Tagen ergab sich aus diesen Bezügen eine so bunte Mischung, dass ich selbst ein wenig schmunzeln muss.

Am Freitag war ich Gast im Redaktionsgespräch bei markt intern, ein Verlag, der sich dem Mittelstand widmet. Als Freund des inhabergeführten Einzelhandels steht der Verlag kritisch gegenüber Millionenprojekten wie Shopping-Centern, die internationalen Investoren und Filialisten dienen, während der lokale Handel leidet und dann Läden leerstehen. In seinem Ambiente und seiner Lebenswelt trennen diesen Verlag des Mittelstands sicher Welten von der Hausbesetzerszene in Frankfurt am Main. Und doch Weiterlesen

Fahrt zu „markt intern“

Verlagshaus "markt intern"

In dieser Woche stehen gleich mehrere Fahrten an: Bevor es wie angekündigt zum Vortrag bei der IG Bauernhaus geht, gibt es einen Termin in Düsseldorf bei markt intern, nach eigenen Angaben „Europas größte Verlagsgruppe für Brancheninformationsdienste“, die aber nicht nur informiert, sondern auch Stellung bezieht, „konsequent und kompromisslos für die Belange der mittelständischen Freiberufler, Gewerbetreibenden, Einzelhändler und Handwerker“, so die eigene Webseite. Das verbindet sich mit meinem Engagement gegen Shopping-Center und gegen die Überformung unserer Städte durch kapitalgetriebene Großinvestitionen, bei denen oft nur die großen Filialisten Platz bekommen, während der alteingesessene Handel leidet. Die Einladung zum Redaktionsgespräch erfolgte nach dem Gespräch mit Walter Brune auf „Verbietet das Bauen“.

Äpfel essen

Äpfel im Garten

Weil Russland keine Äpfel mehr aus der EU importiert, sollen wir jetzt alle einen Apfel mehr am Tag essen, sagt unser Landwirtschaftsminister. Nun denn, Äpfel esse ich gern, und bin außerdem seit einem Besuch in Czernowitz ein Freund der Ukraine. Aber am folgenreichsten wird der Boykott für die polnischen Landwirte, was einen klassischen Zielkonflikt bewirkt: am besten wär es doch, regional zu essen. Und bei uns fallen die Äpfel sogar vom Nachbarsbaum in den Garten. „Urban gardening“, sofern man bei Oldenburg von „urban“ sprechen kann.

Vor dem Urlaub ins Märkische Viertel

Märkisches Viertel Fassade

Wohnhausgruppe 907 im Märkischen Viertel Berlin.

Vor einer Urlaubspause gab es eine Fahrt nach Berlin, unter anderem wegen einiger Publikationen meines ehemaligen Verlages zum größten Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau: im Märkischen Viertel Berlin. Davon einige Impressionen und Weiterlesen